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Samedan - Chur

Allgemein
Diese Etappe führt von Samedan im Engadin, Kanton Graubünden über den Albulapass durch die Lenzerheide zum Hauptort des Kanton Graubündens nach Chur.

Es ist eine sehr schöne Strecke durch Bergtäler. Am Anfang ist eine grössere Steigung auf den Albulapass zu absolvieren, danach geht es mehr oder weniger nur noch abwärts. Da es sich bei der Strasse auf den Albulapass um eine stärker befahrene Passstrasse handelt, sollte man früh aufbrechen (bevor die Passfahrer unterwegs sind). Diese Etappe ist auch ein Teil der Öffnet externen Link in neuem FensterGraubünden-Route der Stiftung Öffnet externen Link in neuem FensterVeloland Schweiz. Beachtet deshalb die roten Wegweiser mit der Aufschrift "6 Graubünden Route". Natürlich ist es auch möglich diese Etappe in umgekehrter Richtung zu absolvieren. Sportlich gesehen ist dies natürlich die viel grössere Herausforderung.

Als Alternative kann man bei bzw. kurz vor Tiefencastel abbiegen und via Lenzerheide nach Chur fahren. Der Nachteil ist, dass man erneut eine Steigung von ca. 700 Höhenmeter bewältigen muss. Dafür ist diese Strecke schön zu fahren.

Auf dem Albulapass kann es (auch im Sommer) ziemlich kühl sein. Speziell für die Abfahrt sollte man also unbedingt warme (und winddichte) Kleider dabei haben. Im Winter ist der Albulapass geschlossen!

Streckenprofil

Streckenlänge
Ca. 85km

Streckentyp
Starke Steigung am Anfang, dann abwärts (ausser man nimmt den Weg über die Lenzerheide)

Zusätzliche Informationen
Engadin: Das Engadin ist ein sehr schönes Hochtal. Bekannte Ortschaften darin sind: St. Moritz, Samedan, Scoul und andere. Es eignet sich gut zum Wandern im Sommer und Skifahren, Snowboarden und Langlaufen im Winter. Da das Engadin hoch gelegen ist kann es in der Nacht (auch im Sommer) ziemlich kühl sein. Dafür ist das Klima allgemein ziemlich trocken, was auch die im Winter z.T. sehr tiefen Temperaturen (bis zu -30°C) einiges erträglicher macht. Die Sprache des Engadins ist das Rätoromanisch. Genauer die romanischen Idiome Vallader im Unter- und Putèr im Oberengadin.
Chur: Der Stadtname ist keltischen Ursprungs und bedeutet Sippe. Heute wird er rätoromanisch Cuira geschrieben. Chur ist die älteste Stadt nördlich der Alpen und hat eine 5000 Jahre alte Siedlungsgeschichte. Spuren aus alter Zeit lassen sich bis heute finden. Trotz der greifbaren Nähe zu den rauhen Bergen lässt sich im Sommer das südliche Ambiente von Chur spüren - nicht zuletzt wegen den im Vergleich zu anderen Orten in der Schweiz recht hohen Temperaturen. Einen grossen Einfluss dazu hat auch der Föhn, ein warmer Fallwind aus dem Süden, der recht heftig werden kann (Föhnsturm). Dieser wird hier auch Traubenkocher genannt. Chur hat 35'000 Einwohner.