Bonifacio-Porto Vecchio

Allgemein

Eher leichte Etappe (wenn kein Gegenwind!). Auf dieser Etappe fährt man immer wieder durch ehemalige "Waldgebiete", die durch Waldbrände zerstört wurden. Wenn dann die Sonne hart von oben brennt, wäre man froh, wenn diese Wälder noch hier wären.
Waldbrände sind auch heute noch auf Korsika ein Riesenproblem. Jedes Jahr fallen ihnen Tausende Hektaren von Wald- und Buschflächen zum Opfer. Die Ursachen sind häufig Unachtsamkeit aber auch Brandstiftung z.B. durch Schafhirten oder andere. Da die trockene Vegetation sehr leicht zu brennen anfängt, gehört es auch zur Pflicht jedes Reisenden acht zu geben und im speziellen keine Raucherwaren und kein Glas oder Aludosen (wie auch im Übrigen keinen Abfall) in der Natur zu hinterlassen.
Ein sehr einfacher Zeltplatz liegt kurz nach Bonifacio auf der linken Seite (nicht sehr ruhig, da ziemlich nahe an der Strasse, dafür nicht weit von Bonifacio). Ein Spaziergang durch Bonifacio, speziell am Abend, lohnt sich auf jeden Fall. Von Bonifacio aus fährt eine Fähre nach Sardinien.
Ein weiterer einfacher Zeltplatz liegt kurz nach Porto Vecchio Richtung Norden an einem Kreisel. Ebenfalls dort gibt es ein grosses Einkaufszentrum mit allem was man so braucht. Im Herbst sind nur sehr wenige Campings geöffnet - unbedingt vorher telefonieren !

Streckenprofil

Streckenlänge
Ca. 27km

Streckentyp
Leichte Steigungen

Zusätzliche Informationen
Bonifacio:
Durch 60 m hohe Felswände und eine schmale Einfahrt vor Feinden (früher) und Winden (früher und heute) geschützt liegen die Boote im Hafen von Bonifacio. Hinter dem Kai ragen die Mauern der Festung in die Höhe. Sie schützen zur Landseite die alte Stadt, die zum Meer hin so nahe an den Rand der ausgewaschenen Klippen gebaut ist, dass es stellenweise so wirkt, als könnte der nächste Sturm Fels und Häuser in die Tiefe schleudern. Die genuesische Festung hat im Laufe der Jahrhunderte einige Belagerungen überstehen müssen.
Bonifacio ist kein günstiges Pflaster, Hotels sind teuer und rar.
Ein Bummel durch die Gassen der Oberstadt ist ein Erlebnis, nicht zuletzt wegen der sich allerorts bietenden Aussicht über die Meerenge vor Sardinien, die steilen Kreidefelsen und das türkisblaue Wasser.

Porto Vecchio: Die Befestigungsanlage von Porto-Vecchio wurde 1539 errichtet. Geschützt in einer tiefen Bucht liegt der Hafen, darüber die kleine Stadt mit der hübschen Piazza. Bekannt ist Porto-Veccio auch für seine langen Strände. Von Pinarellu im Norden bis zur Punta die Rondinara und der Bucht von Sta. Manza erstrecken sich die schönsten Strände, tiefe Buchten, Dünenstrände mit Strandseen bieten ideale Bedingungen für Badeurlauber und Surfer. Kleine vorgelagerte Inseln sind beliebte Ziele für Ausflüge mit dem Boot.