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Keflavík-
Kirkjubæjarklaustur |
Kirkjubæjarklaustur-
Reykjahlíð (Mývatn) |
Reykjahlíð-
Akureyri |
Akureyri-
Haukadalurr/Geysir (Kjölur) |
Haukadalurr/Geysir-
Vestmannejar |
Vestmannejar-
Keflavík |
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Haukadalur-Laugarvatni
Laugarvatni-Pingvellir
Pingvellir-Heimay
Heimay
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Haukadalur-Laugarvatni
Dienstag, 25.7.2000
Am Morgen geht es bei wunderbarem Wetter
zuerst mal auf eine Fototour zu Strokkur und Co. Leider
hat es auch schon eine Vielzahl an Touristen, die davor
possieren und Anweisungen an die Fotografen geben. Eine
Qual für die Augen und die Ohren. Einfach nur zu schauen
und zu geniessen scheint für sie nicht möglich
zu sein. Schade. Zu unserer Freude ist nicht nur der
"kleine" Strokkur aktiv. Auch der grosse Geysir lässt
hin und wieder kleinere Fontänen gegen Himmel streben.
Dies nachdem er Jahrelang praktisch inaktiv gewesen
ist. Das ist dann wohl die positive Seite der starken
Erdbeben im Frühsommer. Mit grossen Erwartungen
meinerseits, besuchen wir die neue Ausstellung über
Gletscher, Vulkane etc. in Island im Besucherzentrum.
Im Verhältnis zum recht hohen Eintrittspreis (400
Kr/Person) ist die Ausstellung aber doch etwas klein
geraten :-( . Da hätte man wirklich mehr machen
können.
Am Nachmittag machen wir uns bei immer noch wunderbarem
Wetter auf nach Laugarvatn, das wir nach relativ kurzer
Fahrzeit erreichen. Mehr wäre mit den schweren
Beine vom gestrigen Tag wohl auch nicht möglich
gewesen…
Tagesleistung:
Strecke: 28.8 km
Zeit: 1.35 h
¢: 18.3 km/h
Max: 36 km/h
Camping (450Kr/Person):
+ grosser Platz
- keine Dusche -> Sundlaug
Wetter: schön, heiss, am Abend
Nebel
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Laugarvatni-Pingvellir
Mittwoch, 26.7.2000
Kurz nach Laugarvatn beginnen die Steigungen:
als erstes eine ziemlich starke aber kurz. Danach folgt
sogleich eine zweite um nachher in eine kurze Hochebene
überzugehen. Auf der rechten Seite der Strasse
befindet sich eine alte Wohnhöhle in deren Stein sich
(leider) schon unzählige Touristen verewigen mussten.
Scheint eine Krankheit zu sein. Alle radfahrenden Reisenden
werden dafür mit einer ungnädigen Steigung
von 14 % bestraft. Dafür hat man danach die maximale
Höhe erreicht und ab hier geht es vorwiegend abwärts
nach Pingvellir, wo man die Wahl hat zwischen Camping
am See und weiter landeinwärts. Am See habe es
viele Mücken wurde uns gesagt, deshalb entschieden
wir uns für mehr landeinwärts. Ob das mit den Mücken
stimmt ist aber eine andere Frage…
Tagesleistung: 24 km
Camping (500Kr/Person):
+ in der Nähe von Pingvellir
- keine Dusche
- nur 1 WC
- kein Laden in der Nähe, in Laugarvatn einkaufen!
Wetter: Sonne und angenehm warm
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Pingvellir-Heimay
Donnerstag, 27.7.2000
Am Morgen verabschieden von Marco und
Steff R. Sie gehen via Reykjavík zurück in die
Schweiz. Der Rest macht sich via Selfoss auf nach Porlakshöfn.
Es geht zügig voran, nur ein paar kleine Steigungen.
In Selfoss stürmen wir den örtlichen Supermarkt
und verfallen dem Konsumrausch. Obwohl ich sehr intensiv
suche, finde ich praktisch keine Schäden der starken
Erdbeben in dieser Region. Die Isländer scheinen
recht Erdbebensicher zu bauen. Auch sind schon lange
keine Nachbeben mehr zu spüren, leider… Hätte
zu gern gewusst wie sich das anfühlt, auch wenn
ich mir gut vorstellen kann, dass das für Betroffene
ziemlich unverständlich ist.
Nachdem wir Porlakshöfn erreicht haben (wenn es
ziemlich heftig nach Fisch riecht, dann seit ihr dort…),
geht es mit der Fähre auf die Westmänner-Inseln.
Unterwegs beobachten wir einige Wale. Alleine dafür
hat sich die Fahrt schon gelohnt. Zudem ist das Meer
ziemlich ruhig und das Wetter gut. Ist Fähre-Fahren
doch schön. Auf der Insel erwartet uns ein schöner
Sonnenuntergang, der die Vulkankegel in tiefes rot hüllt
- fast wie echt. Der Zeltplatz ist schön gelegen
in einem alten Vulkankrater. Nur die darüber fliegenden
Papageientaucher können einem das ganze mit ihren
Ausscheidungen etwas verderben…
Tagesleistung:
Strecke: 76.1 km
Zeit: 4.17 h
¢: 17.6 km/h
Max: 40.4 km/h
Camping (900 Kr/Zelt +2 Personen):
+ schön gelegen
+ Dusche inklusive
+ Hallenbad in der Nähe
Fähre: 3000 Kr/Person inkl. Bike retour
Wetter: bewölkt 16°C
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Heimay
Freitag, 28.7.2000
Heute sind wir richtig faul. Ausser
etwas Stadtbesichtigung, Inselrundgang und Kino (Video
über Vulkanausbruch 1973, 600 Kr/Person) machen wir
eigentlich nichts. Aber Baden gehen wir trotzdem; man
gönnt sich ja sonst nichts…
Tagesleistung: Strecke: ca. 10 km
Wetter: Bedeckt, Regen in der Nacht
weiter
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