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Keflavík-
Kirkjubæjarklaustur |
Kirkjubæjarklaustur-
Reykjahlíð (Mývatn) |
Reykjahlíð-
Akureyri |
Akureyri-
Haukadalur/Geysir (Kjölur) |
Haukadalurr/Geysir-
Vestmannejar |
Vestmannejar-
Keflavík |
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Akureyri-Höllustaðir
Höllustaðir-Afangi
Afangi-Hevrevellir
Hevrevellir-Haukadalur
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Akureyri-Höllustaðir
Freitag, 21.7.2000
Am Tag shopping und sight-seeing in
Akureyri. Am Abend (17 Uhr) Busfahrt nach Bolstaðir.
Die 6 Bikes haben einmal mehr knapp Platz: zwei an der
Front, 4 unten. Unterwegs sehr starke Böen und
Gegenwind. Zum Glück haben wir den Bus genommen.
Kaum in Varmalið angekommen, zieht ein kleines Sturmtief
durch das Tal Richtung Saudarkrokur. Zum Glück
müssen wir noch nicht hier aussteigen. Ein Schauspiel
ist es aber allemal. Mehrere andere Radtourenfahrer
sehen das wohl anders, da sie versuchen müssen
im Sturm möglichst rasch ihre Regenkleider anzuziehen.
Wieso sie aber keinen Unterstand aufsuchen ist mir schleierhaft,
denn der wäre nur wenige Meter entfernt…
Knappe 20 Minuten später sind wir dran mit Aussteigen
(Bolstaðir). Ausser ein paar Wegweiser hat es nichts
hier. Dafür ist es der Ausgangspunkt für den Kjölur.
Doch bevor es losgeht, bauen wir - bei Wind und Regen
- unsere Fahrräder wieder zusammen. Nachher nehmen
wir alle unsere Motivation zusammen und fahren (mit
Gegenwind natürlich) los. Nach einigen km essen
wir erst mal etwas, fahren dann aber bis zum Hof Höllustaðir
weiter, wo wir bei einem Bauern auf seinem Feld unsere
Zelte aufschlagen dürfen.
Tagesleistung:
Strecke: 10 km
Zeit: 52 min
¢: 11.8 km/h
Max: 36.5 km/h
Camping: Bei Bauer auf dem Feld (inkl.
Kühe)
Bus (Akureyri-Höllustaðir): 1900
Kr/Person inkl. Bike
Wetter: durchzogen, am Abend starker
Wind, Regen, ca. 13° C
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Höllustaðir-Afangi
Samstag, 22.7.2000
Wind, Wind Wind, so präsentiert
sich das Wetter heute. Als erstes bezwingen wir mit
unseren Bikes eine einigermassen kurze aber recht steile
Rampe hinauf zum Wasserkraftwerk. Auf der Ebene wird
der Wind praktisch unerträglich. Wir sind uns nicht
einig, ob wir weiterfahren oder bleiben sollen. Wir
entscheiden uns die Gruppe aufzuteilen, was sich aber
bei Problemen negativ auswirken kann. Da wir aber uneinig
sind, bleibt uns nicht anderes übrig und Beni und
Angie bleiben erst mal zurück. Der Wind lässt
kaum nach und deshalb ist das Fahren schlicht eine Strapaze.
Gegen Abend erreichen wir die Schlafsackunterkunft Afangi
auf etwa halber Strecke. Von derer Existenz haben wir
nichts gewusst. Umso positiver war die Überraschung.
Also Biker, merkt Euch diese Hütte! Hier gibt es
alles, was das Herz begehrt: Dusche, Bett, Kaffee und
feinste Biscuit vom sehr netten Wirtepaar. Und noch
eine Überraschung gibt es: Beni und Angie treffen
ebenfalls hier ein. Gemeinsam geniessen wir bei Spiel
und Dessert einen wunderschönen Sonnenuntergang.
Tagesleistung:
Strecke: 41.6 km
Zeit: 4 h
¢: 10.3 km/h
Max: 28.3 km/h
Unterkunft: Schlafsackunterkunft Afangi
(1'300 Kr/Person): offen Juli und August
Wetter: Bedeckt und Sturm
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Afangi-Hevrevellir
Sonntag, 23.7.2000
Nach dem Aufstehen die Überraschung:
absolute Windstille. Kurz nach dem wir abgefahren sind
frischt der Wind aber wieder auf (ist ja klar) und wird
z.T. auch wieder stürmisch. Zudem ist die Strasse,
speziell im letzten Teil, schlecht bis sehr schlecht.
Wenigstens scheint heute den ganzen Tag die Sonne.
Kaum in Hevrevellir angekommen, stürzen wir uns
in den Hotpot. Tut das gut, speziell bei der Aussicht.
Tagesleistung:
Strecke: 38.5 km
Zeit: 3.41 h
¢: 10.5 km/h
Max: 31 km/h
Camping: + schöne Aussicht + sehr einfach,
aber dafür mit Hotpot
Wetter: Sonne, Wind, 16°C
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Hevrevellir-Haukadalur
Montag, 24.7.2000
Heute haben wir mehr Glück; der
Wind weht nur sehr leicht, kein Vergleich mit den vergangenen
Tagen. Dafür ist die Piste ziemlich schlecht und
es geht dauernd auf- und abwärts. Die Landschaft
ist über weite Strecken sehr karg. Unterwegs treffen
wir diverse Radfahrer an, u.a. auch eine Familie aus
Holland, die z.T. mit Rennräder den Kjölur
bezwingen will. Auch zwei kleine Furten sind zu meistern,
die aber kein Problem darstellen. Die wirklich schwierigen
Stellen sind zum Glück schon überbrückt
worden, speziell, da die Flüsse Hochwasser führen.
Ziemlich am Ende der Kräfte (natürlich nicht
alle…) erreichen wir am Abend den Gulfoss und kochen
erst mal etwas richtiges. Die Touristen sind schon lange
zurück in Ihren Hotels. Sie bekommen also auch
nicht mit, dass in dieser Region starker Nebel aufziehen
kann, wie es heute der Fall ist. Dafür haben wir
den Gulfoss praktisch für uns alleine. Der Nebel
begleitet uns auf den letzten km bis Haukadalur.
Tagesleistung:
Strecke: 103.2 km
Zeit: 7.36 h
¢: 13.6 km/h
Camping (350 Kr/Person):
+ schöne Wiese
- sanitäre Einrichtungen nur mittelmässig
- Dusche ab 22 Uhr geschlossen (befindet sich im Hallenbad)
Wetter: Sonnig, am Abend Nebel
weiter
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