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Keflavík-
Kirkjubæjarklaustur |
Kirkjubæjarklaustur-
Reykjahlíð (Mývatn) |
Reykjahlíð-
Akureyri |
Akureyri-
Haukadalurr/Geysir (Kjölur) |
Haukadalurr/Geysir-
Vestmannejar |
Vestmannejar-
Keflavík |
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Mývatn
- Mývatn
Mývatn - Húsavík
Húsavík
Húsavík-Goðafoss
Goðafoss-Akureyri
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Mývatn - Mývatn
Sonntag, 16.7.2000
Als erstes geht es heute zur Grjótagjá,
einer mit warmem Wasser gefüllten, unterirdischen
Spalte. Eines von vielen eindeutigen Zeichen, dass hier
die Erde noch lange nicht zur Ruhe gekommen ist. Danach
besteigen wir den Hverfjall, ein Explosivkrater mit
1 km Durchmesser. Dabei beginnt es wieder zu regnen.
Wirklich kein schönes Wetter heute. Aber wenigstens
sind so auch die lästigen Mücken am Fliegen
gehindert. Während unserem Mittagessen fahren mehrere
Kranken - und Polizeiwagen vorbei. Wir haben keine Ahnung
was los ist. Da das Wetter am Nachmittag immer noch
schlecht ist, gehen die anderen baden. Ich mache mich
mit Gegenwind auf zur Krafla, schiesse dort einige Bilder,
sammle Töne und gehe dann via Namaskarð zurück.
Von den anderen erfahre ich dann auch die Ursache für
den Einsatz der Rettungskräfte am Mittag: ein kleiner
Reisebus ist auf dem Weg zum Dettifoss von einer Brücke
gestürzt. Ein Mann wurde dabei getötet und
diverse weitere verletzt.
Tagesleistung: 45 km
Camping: immer noch der gleiche
Wetter: windig, Regen, Sonne
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Mývatn -
Húsavík
Montag, 17.7.2000
Abfahrt bei starkem Wind. Planen heute
zum Dettifoss zu fahren. Der Gegenwind ist so stark,
dass wir die kleine Abfahrt Richtung Namaskarð ohne
zu bremsen bewältigen können. Zwischenhalt
bei Namaskarð. Wegen zu starkem Wind und Sandsturm entscheiden
wir uns nicht zum Dettifoss zu fahren. Kehren nach Reykjahlið
am Mývatn zurück und essen und trinken erst mal
was. Trotz warten lässt der Wind nur unmerklich
nach. Trotzdem brechen wir nach einiger Zeit Richtung
Húsavík auf. Für die ersten 10 km durch den Holarsandur
brauchen wir dann auch gut eine Stunde. Zudem werden
wir von jedem vorbeifahrendem Fahrzeug mit Steinen und
Sand beworfen. Wirklich kein Vergnügen. Nach längerem
Kampf kehrt sich dann aber das Blatt und wir bekommen
Rückenwind für die letzten 20 km. Nun rasen wir
mit bis zu gewaltigen 50 km/h durch die Gegend. So schnell
kann sich die Laune ändern... Gegen Abend erreichen
wir Húsavík und stellen mit immer noch stürmischem
Wind unsere Zelte auf. Nach dem Essen gehen wir noch
kurz in den Hafen und genehmigen uns im sehr heimeligen
Gamli Baukur einen Trunk. Sehr zu empfehlen.
Tagesleistung:
Strecke: 68.6 km
Zeit: 4.23 Stunden
¢ : 15.6 km/h
Max: 52.8 km/h
Camping (500Kr/Person):
+ einfach und zweckmässig
-bei Wind sehr zügig
Wetter: Wind, Wind, Wind, ...
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Húsavík
Montag, 18.7.2000
Nach einer windigen Nacht, windet es
am Morgen immer noch stark. Gewisse Zelttypen sind nun
100%ige Windkanäle… Nach einem stärkenden
Brunch machen wir uns auf den Weg zum Hafen um am Whale
watching teilzunehmen. Wegen dem starken Wind ist es
aber unsicher, ob die Tour überhaupt stattfinden
kann. Zum Glück lässt der Wind etwas nach
und es kann trotzdem noch losgehen. Quer über die Bucht
fahren wir bei stürmischen Winden und unruhiger
See zu den Jagdgründen der Wale. Macht das Spass!
Speziell wenn man die Touristen sieht, denen das ganze
nicht so geheuer ist…
Nach etwa einer Stunde Fahrt entdecken wir die ersten
Delfine und danach auch Minkwale. Auch wenn beide zu
den kleineren Walen gehören ist es doch ein einmaliges
Erlebnis. Nun ist mir auf jeden Fall wieder klar, wieso
ich nicht viel von Walfang halte. Und bei allem Respekt:
Walfang und Whale watching beisst sich irgendwie.
Nach etwa zwei Stunden geht es leider schon wieder zurück.
Aber vor der Rückkehr zum Zeltplatz gönnen
wir uns noch etwas köstliches Gebäck und heisse
Schokolade im Gamli Baukur - so fein.
Camping: immer noch der gleiche
Whale watching: 3000 Kr/Person
Wetter: Wind und Sonne
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Húsavík-Goðafoss
Mittwoch, 19.7.2000
In der Nacht flaut der Wind endlich
etwas ab. Nun ist auch Radfahren wieder möglich…
Nach dem tätigen der letzten Einkäufe starten
wir Richtung Goðafoss. Am Hafen noch Rücken- danach
aber leider wieder Seiten- und Gegenwind - wie gehabt.
Das Fahren wird einmal mehr zur Hochleistungstätigkeit.
Um ca. 16 Uhr erreichen wir den Goðafoss. Marco hat
es mit einem Loch im Schlauch gerade noch geschafft.
Nun ist reparieren angesagt. Wir sind uns nicht einig,
ob wir nun hier bleiben oder doch noch weiterfahren
wollen. Nach einigen Diskussionen entscheiden wir uns
fürs Bleiben. Man soll's ja nicht übertreiben…
Zudem ist der Goðafoss im Sonnenschein wirklich schön
anzusehen (was man bei Regen nicht sagen kann).
Tagesleistung:
Strecke: 51.8 km
Zeit: 2.52 Stunden
¢: 18.1 km/h
Max: 52.2 km/h
Camping (600 Kr/Person inkl. Dusche):
+ schöner Platz (Rasen)
+ Restaurant und Shop i.d. Nähe
- einfach eingerichtet
- teuer
Wetter: Sonne, Wind
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Goðafoss-Akureyri
Donnerstag, 20.7.2000
Die ersten Kilometer heute verlaufen
glatt. Mühsam wird es am See entlang, wo es unmengen
von Mücken hat. Eine Sonnenbrille lohnt sich auf
jeden Fall. Nach etwa 30 km erwartet uns eine starke
Steigung. Mit Rückenwind und viel Kraft ist sie
aber fahrend zu meistern. Möchte aber nicht wissen,
wie das mit Gegenwind aussieht...
Nach der Passhöhe ist es aber mit Rückenwind
endgültig vorbei. Gegenwind und z.T. Regen sind
unsere Begleiter auf den letzten 20 km. Teilweise ist
der Wind dermassen stark, dass wir nur noch im Schritttempo
fahren können. Aber auch so erreichen wir Akureyri
nach einiger Zeit.
Nach dem wir die Zelte aufgestellt haben, geht es zuerst
mal in die momentan gerade in Renovation befindliche
Sundlauga. Tut das gut…
Tagesleistung:
Strecke: 50.2 km
Zeit: 3 Stunden
¢: 16 km/h
Max: 52 km/h
Camping (450 Kr/Person):
+ Supermarkt in der Nähe
+ nah am Zentrum
- stark belegt
Sundlauga (230 Kr/Person): in der Nähe
des Zeltplatzes
Internetcafé: Hæfnerstræti 97, 15 Kr
für 1. ¼ Stunde, danach 5 Kr/5 Min
Wetter: Sonne, Regen, Wind, Wind
weiter
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